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Kleintierpraxis Mag. Angelika Putzenbacher
Mikrochip

Was ist ein Mikrochip?

 

Nicht größer als ein Reiskorn ist ein Mikrochiptransponder, der zur elektronischen Kennzeichnung von Heimtieren verwendet wird. Diese Art der Kennzeichnung ist für Tiere jeder Rasse und in jedem Alter möglich.

Die Implantation des Mikrochiptransponders durch den Tierarzt ist völlig schmerzfrei und erfordert keine Betäubung des Tieres!

Mikrochiptransponder bestehen aus einem elektronischen System, eingegossen in Glas, sind gewebsverträglich und können als Injektion unter die Haut des Tieres implantiert werden. Sie sind elektrisch inaktiv und senden keine Strahlung aus. Erst aktiviert durch ein Lesegerät wird die gespeicherte Nummer ablesbar.

Mikrochipnummern nach ISO-Norm bestehen aus 15 Ziffern, sind weltweit einmalig und stellen daher eine eindeutige Identifizierung sicher. Die Rückführung eines gefundenen Tieres zu seinem Besitzer im Fall des Entlaufens oder Diebstahls ist aber nur dann möglich, wenn die Mikrochipnummer in einer allgemein zugänglichen Datenbank gespeichert und ihre Abfrage für jedermann rund um die Uhr möglich ist.

Online-Registrierung und Online-Abfrage garantieren bei ANIMALDATA.COM sofortige und weltweite Sicherheit für registrierte Heimtiere. Die Bedienbarkeit in 10 Sprachen und die Verknüpfung mit 48 europäischen Mikrochipdatenbanken über EUROPET-NET und PETMAXX unterstützen die Suche im Ausland.

Tierärzte und Tierheime überprüfen aufgegriffene Tiere, ob sie mittels Mikrochips gekennzeichnet sind und ermitteln den Tierbesitzer unmittelbar durch Online-Abfrage bei ANIMALDATA.COM.

ANIMALDATA.COM ist ein Service der VEREINIGUNG ÖSTERREICHISCHER KLEINTIERMEDIZINER

 

Chip- und Registrierungspflicht für Hunde in Österreich 

Seit 1. Jänner 2010 besteht in Österreich die amtliche Verpflichtung zur Mikrochipkennzeichnung und Registrierung von Hunden. Welpen sind vor der Abgabe mittels Mikrochips zu kennzeichnen und binnen eines Monats zu melden.

Wer seinen vierbeinigen Freund bereits elektronisch kennzeichnen und registrieren ließ, hat zwar bestmöglich vorgesorgt, um im Fall des Verlustes rasch wieder mit seinem Liebling vereint zu sein, muss aber eine Datenergänzung durchführen.

Die neuen gesetzlichen Bestimmungen sehen nämlich die Meldung von zusätzlichen Daten vor, die zum Zeitpunkt der Registrierung des Hundes noch nicht bekannt waren.

 
Urlaubscheck

 

Mag. Angelika Putzenbacher

Liebe Tierbesitzer, die Urlaubszeit wird bald beginnen. 

Um die Reise für Sie und Ihren Liebling so angenehm wie möglich zu gestalten, sollten Sie die folgenden Punkte beachten:

1.) Transport und sichere Unterbringung im Auto
Eine Hundebox, ein stabiles Gitter oder ein Hundegurt (ist z.B. in Italien gesetzlich vorgeschrieben). Bei Flugreisen muss mit der Fluggesellschaft geklärt werden, ob  in der Kabine mitfliegen darf, oder in den Frachtraum muss. Im Zug sind Beißkorb und Leine Pflicht.

2.) Impfungen/ Heimtierpass
Seit 3. Juli 2004 sind für Reisen innerhalb der EU der neue EU-Heimtierausweis und eine darin eingetragene  Chipnummer vorgeschrieben. Für alle EU-Länder ist die Tollwutimpfung Voraussetzung für die Einreise, für manche Länder benötigt man zusätzlich eine Bestimmung des Tollwut-AK-Titers, dafür ist eine rechtzeitige Blutabnahme bei  notwendig (Auswertung kann bis zu vier Wochen dauern). Für Reisen in Nicht- EU Länder gelten wiederum die verschiedensten Gesetze und Auflagen. Informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise. Aktuelle Informationen finden Sie auf der homepage vom ÖAMTC: www.oeamtc.at

3.) Futter u nd Schlafplatz
Nehmen Sie am besten die gewohnte Decke oder den Hundekorb als Schlafplatz mit. In manchen Ländern oder bei empfindlichen Hunden kann man sich Durchfall ersparen, indem man ausreichend eigenes Futter mitnimmt. Wo Leitungswasser nicht für menschlichen Genuss geeignet ist, sollte man das Wasser für den Hund abkochen oder stilles Mineralwasser verwenden.

4.) Infektionskrankheiten im Urlaub
In Gegenden mit mediterranem Klima (Italien, Griechenland, usw.) und in Ungarn besteht die Gefahr, dass sich  mit Krankheiten infiziert welche in Österreich nicht vorkommen. Die Überträger dieser Krankheiten sind Mücken oder Zecken, es ist also kein direkter Kontakt mit anderen Hunden nötig. Zum Schutz vor Zecken und Sandfliegen, den Überträgern von Babesiose, Ehrlichiose und Leishmaniose, empfehlen wir das Scalibor- Halsband (schützt auch vor Sandfliegen) bzw. Zeckenschutz wie Frontline oder ExSpot. Vor Herzwurminfektion schützt Stronghold oder Program plus Tabletten.

5.) Hotel, Appartement, Campingplatz
Erkundigen Sie sich vor Antritt der Reise ob in Ihrem Urlaubdomizil das Mitbringen von Hunden erlaubt ist. Bedenken Sie bei einem Urlaub mit dem Hund, dass an den meisten Stränden und in vielen Restaurantes keine Tiere erlaubt sind.
Beachten Sie, dass sich gerade in südlichen Ländern Zelte und Wohnmobile unter tags extrem aufheizen, bitte lassen Sie  nicht alleine im Zelt, Auto oder Campingwagen zurück. Ein Hitzschlag kann innerhalb von einer viertel Stunde passieren und tödlich enden.

6.) Reiseapotheke
Wenn Sie möchten, stellen wir für Sie einen kleinen Erste- Hilfe Koffer zusammen damit Sie für kleinere "Unfälle" gut gerüstet sind.

 

 

 

 

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